Chakana
Chakana

 Was ist " N L P " ?

 

NLP   ist eine Abkürzung und bedeutet:

Neuro-Linguistisches-Programmieren.

 

Wer diesen Namen zum ersten Mal hört, der denkt unwillkürlich an den Computer und die digitale Welt, die in der heutigen Zeit allgegenwärtig sind. Der Computer kann uns sehr nützlich sein, er nimmt Daten auf, er verarbeitet sie, speichert sie und wir können diese dann zu bestimmten Zwecken wieder abrufen.

Wir Menschen tun täglich das Gleiche, in jedem Moment in dem wir etwas Wahrnehmen oder eine Erfahrung machen, speichern wir es. Dieses geschieht meist unbewusst und automatisch.

 

Mit unseren fünf Sinnen (sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken) nehmen wir an jedem Tag, in jeder Minute und in jeder Sekunde viele Informationen wahr, die auf uns einströmen. Die Informationen werden von unserem Gehirn und unserem Nervensystem (Neuro) verarbeitet und abgespeichert. Diese Erfahrungswerte können, wenn wir z.B. eine Entscheidung zu treffen haben, abgerufen werden und als Entscheidungs-grundlage dienen. So ist es für jeden Menschen wichtig alle für ihn relevanten Informationen aufzunehmen, um sie immer wieder zur Verfügung zu haben.

Die Wahrnehmung durch die fünf Sinne ist ein elementarer Bestandteil des NLP. Es zeigt uns viele Möglichkeiten die Wahrnehmung zu trainieren und unsere Sinne zu schärfen.

 

Unsere Wahrnehmungen, unsere Gedanken und Gefühle spiegeln sich in unserer Sprache (linguistisch) und damit in unserer Kommunikation. Tagtäglich kommunizieren wir mit zahlreichen Menschen, in der Familie, bei der Arbeit, beim Sport oder bei der Ausübung unseres Hobbys. Die Kommunikation ist ein großer und sehr wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens. Sie prägt entscheidend unser Verhältnis zu den Mitmenschen und das gesamte Miteinander, auch in der Partnerschaft und in der Familie. Im NLP kommt der Kommunikation daher, ebenso wie der Wahrnehmung, eine sehr große Bedeutung zu. NLP zeigt Möglichkeiten auf wie eine vertrauens- und respektvolle Verbindung zu einem Gesprächspartner hergestellt und dadurch Gespräche erfolgreich gestaltet werden können.

 

Jeder Mensch sammelt im Laufe seines Lebens zahlreiche und täglich immer wieder neue Erfahrungen und Eindrücke, Negative wie Positive. Aus diesen Erlebnissen heraus bilden sich die Denkweisen eines Menschen, es entstehen individuelle Glaubenssätze, Muster und Verhaltensweisen, die jeder Mensch verinnerlicht und die sein Leben ganz automatisch und entscheidend mitbestimmen. So entwickelt jeder Mensch eine ganz persönliche "Programmierung", dieses geschieht meist unbewusst. Mit NLP besteht die Möglichkeit diese unbewussten Verhaltensweisen zu erkennen und bewusst zu machen. Die Person kann dann in jedem Einzelfall entscheiden, ob sie ihrer bisherigen "Programmierung" folgen will, oder ob sie für sich eine andere Entscheidung trifft. So entstehen Wahlmöglichkeiten die durch das Erkennen der bisherigen "unbewussten Programmierung" möglich werden.

 

Unser Denken, Fühlen und Erleben wird ständig und nachhaltig durch unsere Wahrnehmung, unsere Kommunikation und unsere unbewusste innere Programmierung beinflusst. Keiner dieser Prozesse existiert unabhängig von den anderen, alle sind eng miteinander vernetzt.

Mit NLP lernen wir, diese Zusammenhänge besser zu verstehen und zielorientiert zu nutzen.

 

Richard Bandler und John Grinder, die Gründer des NLP, gaben dem Ganzen den Namen

„Neuro-Linguistisches-Programmieren“.

Sie wollten damit dokumentieren, dass es sich um Techniken und Strate-gien handelt die insbesondere die Funktion unseres Nervensystems in Anspruch nehmen, dass die Sprache und die Kommunikation eine bedeu-tende Rolle spielen und dass der Mensch die eigene persönliche Entwick-lung systematisch aufbauen kann und dieses keineswegs dem Zufall überlassen muss.

 

Wenn Sie mehr über NLP erfahren wollen, so laden wir Sie herzlich zu unserem kostenfreien

NLP-Erlebnis-Abend,

am Donnerstag, 07.02.2019, um 19.00 Uhr

und

am Donnerstag, 14.02.2019, um 19.00 Uhr

ein.

Die Geschichte des NLP beginnt in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, als die beiden amerikanischen Wissenschaftler Richard Bandler und John Grinder sich treffen. Richard Bandler hatte sich bis dahin mit Mathematik, Gestalttherapie und Computern beschäftigt. John Grinder war zu diesem Zeitpunkt Assistenz-Professor für Linguistik an der Universität von Kalifornien in Santa Cruz.

John Grinder wurde auf Bandlers Arbeit aufmerksam und führte schließlich gemeinsam mit ihm eine Reihe von Seminaren durch. Diese gestalteten sich zunächst eher als Gruppenexperimente. Doch mit zunehmender Erfahrung und Kompetenz von Grinder und Bandler konnten die Teilnehmer in den Seminaren immer öfter interessante Veränderungen erleben.

Grinder und Bandler zeichneten sich dadurch aus, dass sie bereit waren Dinge zu tun, die noch nie zuvor ein Mensch gemacht hatte. Sie beschlossen herauszufinden, wie Experten ganz besondere Leistungen auf bestimmten Gebieten erzielen. Sie interessierten sich nicht dafür, warum diese Erfolgreichen so handelten, sondern wie sie handelten. Sie begannen die Therapieformen der damaligen Spitzentherapeuten

Virginia Satir (außergewöhnliche Familientherapeutin),

Dr. Milton Erickson (bedeutendster Hypnotherapeut),

Fritz Pearls (Gestalttherapeut) und

Gregory Bateson (Philosoph und Anthropologe)

zu beobachten, zu analysieren und zu erkennen, welche Muster sie benutzen, um die gewünschten Ziele zu erreichen.

Obwohl diese Therapeuten verschiedene Zielrichtungen verfolgten, entdeckten Grinder und Bandler nach sorgfältiger Beobachtung gewisse Parallelen in den Grundmustern und Strukturen derer Arbeitsweisen.

Aus diesen Erkenntnissen entwickelten sie schließlich die ersten Techniken, die anwendbar waren um eine effektivere Kommunikation, persönliche Veränderungen und mehr Freude im Leben, zu ermöglichen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© NLP-Mosel